Karotten & Rote Bete-Herbstsalat mit Rhabarberflittchens Salat-Vinaigrette

2018 war eindeutig das Tomaten- und Apfeljahr – mit dem Einkochen und Verarbeiten kam ich, wie wahrscheinlich alle anderen Gartenbesitzer auch, kaum hinterher und hab darüber dann doch manch anderes versäumt. Rote Bete habe ich leider viel zu wenig gesät. Kurz vor dem Urlaub wollte ein Satz nicht aufgehen und im ganzen Wegfahrstress hab ich dann versäumt das Säen nachzuholen. Das bereu ich jetzt bitter, denn so ein kleiner Rote Bete-Karottensalat ist für mich mit der leckerste Salat überhaupt. Manchmal kommt noch Grünzeug hinzu, muss aber nicht sein...

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Das mit dem Salat selbst ist selbsterklärend: mit einer Wurzelbürste werden die Karotten nur abgeschruppt, die Rote Bete dagegen geschält. Die Zutaten nach Gusto stifteln, ich mags etwas feiner, aber noch mit genügend Biss. Die Vinaigrette mach ich immer auf Vorrat und hebe sie im Kühlschrank auf. Gerade wenn ich nach einem langen Arbeitstag kaputt nach Hause komme oder es im Garten schnell gehen soll bin ich froh um jeden Handgriff den ich so spare…

Zutaten Vinaigrette:
Balsamico-Essig
Olivenöl oder gutes Pflanzenöl
1 Tl Senf
1 Tl Salz
2 Tl Honig
naturtrüber Apfelsaft
Rhabarberflttchens Gewürzbrühe (mit einem Klick geht’s zum Rezept)
Limetten- oder Zitronensaft wahlweise

Also eigentlich alles kein großes Kunststück und absolut im üblichen Rahmen – der Clou sind Apfelsaft (am liebsten von den ersten, noch etwas unreifen Äpfeln die vom Baum WEbSnapseed-5.jpg

gefallen sind) und meine –> selbst erstellte Gemüsebrühe. Aber ganz von vorne… Ich benutze meistens eine 200ml Glasflasche eines Smoothie-Herstellers wie links auf dem Foto zu sehen. Ca. ein Fünftel davon fülle ich mit Balsamicoessig, dazu kommen Senf, Salz, Honig und ca. 4cl Apfelsaft – alles ordentlich shaken. Mit der Gemüsebrühe gehe ich vorsichtig um, oft schmeckt diese sehr intensiv und darf auf keinen Fall herausgeschmeckt werden. Sie rundet aber die Vinaigrette ganz köstlich ab und macht sie vollmundiger. Erst ganz zum Schluß kommt noch das Olivenöl hinzu – bei mir meist nur etwas mehr als ich Essig verwandt habe. Normalerweise kommen auf einen Teil Essig zwei Teile Öl – das versuche ich zu reduzieren. Saft und Brühe machen die Vinaigrette so leichter – insgesamt mag ich sie fruchtig und leicht säuerlich. Mit Limetten- oder Zitronensaft schmecke ich zum Schluß ab.

Letztendlich muss jeder etwas rumprobieren – die oben genannten Mengen sollen einfach etwas Halt geben. Dann wünsch ich jetzt einfach einmal ‚Gutes Gelingen’…

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